Wie arbeitet Osteopathie?
Es gibt verschiedene Teilbereiche der Osteopathie:
Die parietale / osteoartikuläre Osteopathie, die fasziale O., die
viszerale O.,
und die craniosacrale Osteopathie um nur einige zu nennen.
Sie werden jeweils für bestimmte Fälle eingesetzt.
Die parietale Osteopathie beispielsweise beeinflusst
hauptsächlich den Bewegungsapparat. Das sind die über 200
Knochen und mehr als 700 Muskeln im menschlichen Körper. Sie hängen
alle miteinander zusammen und sollten reibungslos zusammenarbeiten.
Andernfalls kann es zu Veränderungen der Körperstatik kommen,
die weitere Erkrankungen nach sich zieht.
Die fasziale Osteopathie betrifft, wie der Name schon
sagt, das Bindegewebe – die Faszien. Diese Strukturen stehen mit
allen Organen des Körpers und untereinander in Verbindung. An ihnen
liegt es größtenteils, dass Probleme an einer bestimmten
Stelle im Körper, sich zuweilen an ganz anderer Stelle äußern
können. Die fasziale Osteopathie sorgt für eine Verbesserung
der Durchblutung und Gleitfähigkeit des Bindegewebes und damit
für mehr Wohlbefinden.
Die viszerale Osteopathie behandelt ähnlich wie
die fasziale Osteopathie das Bindegewebe, allerdings vorrangig die so
genannte Organhülle. An dieser wichtigen Verbindung zwischen den
Funktionen des Körpers und den inneren Organen lassen sich Erkrankungen
sehr effektiv behandeln.
Die craniosacrale Osteopathie befasst sich mit den
Knochen des Kopfes sowie deren Verbindung über die Wirbelsäule
zum Kreuzbein. Diese Linie ist eine der wichtigsten Verbindungen im
Körper des Menschen. Ein gestörtes Gleichgewicht dieses Systems
kann Migräne, Schwindel, Störungen der Aufmerksamkeit oder
sogar einen Hörsturz verursachen. Mit osteopathischen Techniken
der cranioscralen Osteopathie kann der Therapeut das Gleichgewicht durch
gezielte Druckpunkte, Bewegungen oder Traktionen wieder herstellen.
Sie haben Interesse an einer osteopathischen Therapie, nehmen Sie Kontakt auf.
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